Kleine Sanskrit-Fibel

 

kāriṇī f.) कारिणी        

machend, tuend, bewirkend, hervorbringend, zu Werke gehend, handelnd; 
lobsingend, jubelnd.
die Machende, Verursachende.
weiblicher Elefant, im Śrīsūkta wohl: eine, die durch Strahlen charakterisiert ist. 

Yoga; m.) योग  

von yuga ‚Joch‘, yuj für: ‚anjochen, zusammenbinden, anspannen, anschirren‘)
ist eine aus Indien stammende philosophische Lehre, die eine Reihe geistiger und körperlicher Übungen bzw. Praktiken umfasst.
Der Begriff Yoga kann sowohl „Vereinigung“ oder „Integration“ bedeuten, als auch im Sinne von "Anschirren" und „Anspannen“ des Körpers an die Seele zur Sammlung und Konzentration bzw. zum Eins werden mit dem Bewusstsein verstanden werden.

Namasté; नमस्ते             
eine Grußformel, die dem Gegenüber großen Respekt ausdrückt. 
Dabei erkennen wir auch das Göttliche im Herzen der Menschen. 
Wörtlich aus dem Sanskrit übersetzt heißt Namasté also so viel wie 
“Ich verbeuge mich vor dir”. 

Asanas; आसन               
der Sitz, überwiegend ruhende Körperstellungen im Yoga 

Pranayama; प्राणायाम      
bezeichnet die Zusammenführung von Körper und Geist durch Atemübungen 

Mudra f., मुद्रा             
Siegel, Handgeste 

Om;ॐ.                          
eine heilige Silbe, man drückt damit aus: 
„Alles, was gewesen ist, was ist und noch sein wird.“ 
Om steht also gleichzeitig für Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft 
Om gilt als Urklang, also als jener Laut, der allen anderen vorausgeht. 
Im Hinduismus ist Om damit der Klang der Schöpfung.